E-Lokschuppen

Der einständige Lokschuppen hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Wie wir auf diversen Zeichnungen und Bildern erkennen konnten, haben sich sein Erscheinungsbild und sein Nutzen in den vergangenen Jahrzehnten mehrfach geändert. Er wurde als Magazin und Wagenwerkstatt genutzt. Sogar einen Anbau auf der Bahnseite und eine Heizung hat er mal besessen. Diese Spuren der Vergangenheit sind bei genauer Betrachtung noch immer zu erkennen. Im Zuge der Elektrifizierung bekam er den Status als E-Lokschuppen. Bis dahin endeten die Gleise 67 und 68  an seiner Außenwand, die Dieseltankstelle war direkt davor installiert.


Der Fahrdraht führte jedoch nicht bis in den Schuppen, abgebügelt rollten die E-Loks in den Schuppen und stoppten punktgenau an der Wand zur damaligen Schreinerwerkstatt. Ein kleines Kunststück, welches wohl nicht jedem gelang, weiß man heute schmunzelnd zu berichten. Heraus kam man ohne fremde Hilfe in Form einer Rangierlokomotive nicht.
Die Bundesbahn trennte sich ab 1985 von der Unterhaltung des Ringlokschuppens, so verlor auch die Schnellzugdampflok 01 150 von Walter Seidensticker ihre Unterstellmöglichkeit. Nach Entfernung der hinderlichen Mauer zur Malerwerkstatt bot sich somit der E-Lokschuppen als neues Domizil an. Eine Möglichkeit, die auch die 65 1049-9 im Zuge von DB-Nostalgiefahrten im Jahre 1997 nutzte.

Die Bielefelder Eisenbahnfrende übernahmen den Lokschuppen in einem bedauernswerten Zustand. Die Renovierung nahm mehrere Monate in Anspruch, das Ergebnis kann sich seit 2005 sehen lassen.
Ende 2011 konnte, finanziert durch Spendengelder, das Dach neu eingedeckt werden. Die Bausubstanz, durch das undichte Dach bereits geschädigt, ist nun für die nächsten Jahre gesichert.

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